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Ein Laserpointer für Katzen weckt den Jagdtrieb wie kaum ein anderes Spielzeug. Damit aus dem Spiel kein Frust wird, kommt es auf drei Dinge an: einen Laser der Klasse 2, einen Punkt, der nur über den Boden wandert, und ein echtes Spielzeug, das Ihre Katze am Ende fangen darf.
Der klassische rote Zeiger für Leinwand, Hörsaal und das Spiel mit der Katze
Katzen sind Lauerjäger. Ein kleiner, schnell bewegter Lichtpunkt, der hinter dem Sofa verschwindet und plötzlich wieder auftaucht, imitiert genau das, was eine Maus tut. Deshalb reagieren selbst ältere oder eher träge Wohnungskatzen auf einen Katzen-Laserpointer. Das Spiel bringt Bewegung in den Alltag, baut Energie ab und kann gerade bei reinen Wohnungskatzen eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Spielzeugen sein.
Es gibt aber einen Haken, den Tierverhaltensexperten zu Recht betonen: Den Punkt kann die Katze nie wirklich fangen. Wenn die Jagd immer ohne Beute endet, kann das zu Frust führen. Manche Katzen suchen danach weiter nach dem Licht oder reagieren auf Reflexe. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Spieltechnik lässt sich das vermeiden.
Spiegelnde Flächen wie Fenster, Spiegel oder Glastüren meiden Sie, damit der Strahl nicht unkontrolliert reflektiert wird. Und: Der Laser gehört nach dem Spiel in die Schublade, nicht in Kinderhände. Ausführliche Regeln finden Sie in unseren Sicherheitshinweisen.
Für das Spiel im Wohnzimmer brauchen Sie keine Reichweite, sondern einen handlichen Laser, der gut in der Hand liegt und sofort startklar ist.
Alle unsere Laserpointer arbeiten mit bis zu 1 mW in Laserklasse 2. Spielzeug-Laser unbekannter Herkunft sind oft nicht gemessen – bei uns wird jedes Gerät vor dem Versand geprüft.
Auch ein Laserpointer für Hunde wird oft gesucht. Hier raten wir zu mehr Zurückhaltung: Einige Hunde – häufig sehr aufmerksame Arbeits- und Hütehunderassen – neigen dazu, sich auf Licht- und Schattenreflexe zu fixieren. Wenn Sie es ausprobieren, dann nur sehr kurz, nur am Boden und immer mit einem Ball oder Zerrspielzeug als Abschluss. Zeigt Ihr Hund danach Interesse an Lichtreflexen an Wänden oder sucht er unruhig nach dem Punkt, verzichten Sie besser ganz auf das Laserspiel. Apportieren, Suchspiele und Schnüffelaufgaben sind für die meisten Hunde ohnehin die bessere Beschäftigung.
Starten Sie ruhig: Den Punkt langsam vor der Katze über den Boden ziehen, hinter einem Stuhlbein verschwinden lassen, wieder auftauchen lassen. Dann einige schnelle Sprints, gefolgt von Pausen, in denen der Punkt stillsteht. Nach fünf bis zehn Minuten führen Sie den Punkt auf die Spielmaus – die Katze packt zu, und Sie schalten den Laser aus. Viele Katzen beruhigen sich danach schnell, putzen sich und schlafen zufrieden. Mehr Hintergrund lesen Sie in unserem Ratgeber Laserpointer und Katzen: sicher spielen ohne Frust.
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